Info zu neuen Studienabschlüssen (Bachelor und Master)

Mit der Reform des Hochschulrahmengesetzes, insbesondere durch den § 19 HRG, wird die Möglichkeit geschaffen, neben den in Deutschland bislang üblichen Studienabschlüssen Studiengänge anzubieten, die mit den international gebräuchlichen Abschlüssen Bachelor (BA) und Master (MA) abschließen (wobei das Gesetz in Würdigung der Tradition auch die historischen Bezeichnungen Bakkalaureus bzw. Magister zulässt).

Bachelor – ein erster berufsqualifizierender Abschluss

Mit der Schaffung neuer Studienabschlüsse verfolgt der Gesetzgeber auch das Ziel, Studienzeiten zu verkürzen und Studienabrecherquoten zu senken. Eindeutiges Ziel des Bachelor ist insoweit, schneller und leichter zu einem ersten akademischen Abschluss zu kommen. Ein Bachelor-Abschluss vermittelt einen akademischen „Erst“-Abschluss und eine Berufsqualifikation zugleich.
Schon nach 3 Jahren kann dieser akademische Grad erworben werden, solange ist die Mindeststudiendauer, die Höchstdauer ist auf 4 Jahre begrenzt. Der Bachelor kann sowohl an Universitäten wie an Fachhochschulen angeboten werden.

Studiendauer bei Bachelor-Studiengängen

Mindeststudiendauer

Höchststudiendauer

3 Studienjahre

4 Studienjahre

Master – in der Regel die Fortsetzung des Bachelor für Höherqualifizierte

Als weiteren, auf einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelor oder auch FH-Diplom) aufsetzenden Hochschulgrad kann über ein weiteres Studium der Abschluss des Master verliehen werden. Durch die zusätzliche Studienzeit erfolgt eine inhaltliche Vertiefung, mit der die besondere, den bisherigen Abschlüssen an Universitäten entsprechende wissenschaftliche Qualifikation erworben wird. Insoweit steigen die Anforderungen, so dass sich das Angebot der Masterstudiengänge in erster Linie an die „besseren“ Bachelor-Absolventen wendet (in einigen Landesministerien wird bereits darüber nachgedacht, solche Übergänge auf 20 % der Absolventen zu begrenzen).

Das Besondere des Master-Studiums ist, dass es sowohl an Universitäten wie an Fachhochschulen angeboten werden kann und der Abschluss gleichwertig ist: Trotz des Widerstands der Universitäten ist der Master unabhängig vom Ort des Erwerbs als Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums anzusehen. Als solches berechtigt auch der an einer FH erworbene Master unmittelbar zur Promotion.
Für derartige Studiengänge beträgt die Regelstudienzeit mindestens 1 und höchstens 2 Jahre. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Gesamtregelstudienzeit bis zur Erreichung des Master höchstens 5 Jahre betragen darf. Rein rechtlich könnte also ein Master bereits während einer Gesamtstudiendauer von 4 Jahren (drei Jahre BA und ein Jahr MA) erworben werden.

Masterstudiengang – denkbare Kurzform

Bachelor

Master

(Mindeststudiendauer 3 Jahre)

(Mindeststudiendauer 1 Jahr)

Tatsächlich werden derartige Modelle insbesondere an Fachhochschulen nicht diskutiert. Aufgrund der Tatsache, dass mit dem Master auch die FH’s einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss anbieten können, sehen diese die Chance einer massiven Aufwertung ihrer Hochschulen. Dazu muss sich der Masterabschluss aber gegenüber dem bisherigen FH-Diplom als eine eindeutig höherwertige Ausbildung profilieren, weshalb sich Masterstudiengänge auch durch ihre zeitliche Dauer gegenüber den Diplomstudiengängen (FH) herausheben sollen.
Insoweit gehen die FH’s in ihren Planungen bisher davon aus, die Höchstudiendauer von 5 Jahren auszuschöpfen. Bei einer solchen Gesamtstudiendauer von 5 Jahren könnte das Masterstudium insoweit auf ein drei-, dreieinhalb- oder vierjähriges Studium zum Bachelor aufsetzen.

Masterstudiengang – denkbare Varianten einer fünfjährigen Studiendauer

Bachelor
Studiendauer

Master
Studiendauer

3 Jahre

2 Jahre

3,5 Jahre

1,5 Jahre

4 Jahre

1 Jahr

Favorisiert wird derzeit das Modell, das die Höchstudiendauer von 2 Jahren für den Master ausschöpft (nach der Annahme. Je länger das Masterstudium, desto höher die Qualität des Abschlusses).
Wie bereits ausgeführt, können Bachelor wie Master sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten werden. Dabei sollen die unterschiedlichen Bildungsziele dieser Hochschularten Berücksichtigung finden. Abschlussbezeichnungen, egal ob sie an der Universität oder Fachhochschule erworben wurden, sollen sich nicht voneinander unterscheiden (obwohl es eine Unterscheidung zwischen stärker theorieorientierten und stärker anwendungsorientierten Studiengängen gibt, die aber im Prinzip ebenfalls wieder sowohl an der Uni wie der FH angeboten werden können). Master/Magister-Abschlüsse berechtigen nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz unmittelbar zur Promotion (auch wenn sie „nur“ an Fachhochschulen erworben wurden).

Und was ist mit dem bisherigen FH-Diplom

Weder die Fachhochschulen als solche noch deren Abschlüsse sind ohne weiteres international vergleichbar. Hierzu fehlt es an entsprechenden Äquivalenten. Fachhochschulen sind – weltweit betrachtet – eine Ausnahme. Angesichts der Studiendauer entspricht der Abschluss noch am ehestem dem sog. „bachelor honours“, ein Abschluss, der allerdings keinen Eingang in das Hochschulrahmengesetz gefunden hat.

Im Hinblick auf den Erwerb eines Mastergrades kann festgehalten werden, dass dieser zwingend das Vorhandensein eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses voraussetzt. Dies ist nicht zwangsläufig der Bachelor/ Bakkalaureus, auch das FH-Diplom ist möglich, jedoch ist auch hier zu beachten, dass die Gesamtstudiendauer 5 Jahre nicht übersteigen darf (wobei nach § 11 HRG in besonders begründeten Fällen auch darüber hinausgehende Regelstudienzeiten festgesetzt werden können).

Master in Fortsetzung des bisherigen FH-Studiums?

FH-Diplom Studiendauer

Master Studiendauer

4 Jahre

1 Jahr

Ein solches Modell stößt derzeit bei den Fachhochschulen allerdings auf wenig Gegenliebe, da dieses aus deren Sicht die Wertigkeit des Masters aushöhlt. Im internationalen Bereich gibt es aber durchaus Modelle, in denen durch eine Verdichtung des Studiums (Trimester statt Semester bei kürzeren Ferien) ein vergleichbarer Umfang des Studiums bzw. ähnlich hohe Stundenzahlen erreicht werden.

„Aufbau-„ statt „Konsekutiv-Master“

Tatsächlich nicht im HRG vorgesehen, ist durch den Beschluss der Kultusministerkonferenz dennoch möglich, den Mastergrad auch durch ein sog. postgraduales Studium (Aufbau- bzw. Weiterbildungsstudium) zu erwerben. Anders als beim konsekutiven Modell sind hier auch längere Studienzeiten möglich. Die Kultusministerkonferenz hat hierzu eine im § 12 HRG eigentlich auf den klassischen Magistergrad beschränkte Möglichkeit auf den Master ausgeweitet; und zwar ausdrück- lich auch dann, „...wenn an der Hochschule keine entsprechenden Bachelor/Bakkalaureas- Studiengänge angeboten werden“.
Alle derzeit angebotenen Studiengänge zum Erwerb eines Master (of Social Work) nutzen diese Möglichkeit eines „Aufbau-Master“ in Anlehnung an § 12 HRG. „Konsekutiv-Master“ (§ 19 HRG) werden derzeit noch nicht angeboten.

Mit der Einführung neuer Studiengänge wurde gleichzeitig ein neues System zur Zulassung dieser Studiengänge geschaffen, die sogenannte Akkreditierung. Dieses international, verbreitete System der Genehmigung von Studiengängen setzt auf die Prüfung der Qualität geplanter Studienangebote und deren Arbeitmarktrelevanz als die zentralen Vorausetzungen für deren Zulassung.
In Deutschland wird mit der Akkreditierung aber nicht, wie dies sonst international üblich ist, die staatliche Genehmigung entfallen. Die Kultusministerien werden weiter die Ressourcen der einzurichtenden Studiengänge, die Einhaltung der (länderübergreifenden) Strukturvorgaben und die Einbindung in die Hochschulplanung des jeweiligen Bundeslandes überprüfen und insoweit Studiengänge zulassen oder ablehnen.

Die Akkreditierung von Studiengängen hat ergänzend die Sicherstellung fachlich-inhaltlicher Mindeststandards und die Überprüfung der Berufs- und Arbeitsmarktrelevanz der Abschlüsse zum Gegenstand. Akkreditierungen werden durch Agenturen vorgenommen, die ihrerseits durch einen länderübergreifenden Akkreditierungsrat zugelassen werden müssen.
Aus Sicht der Kultusminister ist dabei eine Beteiligung der Berufspraxis an der Begutachtung unverzichtbar. Kontakte zu in Planung oder im Aufbau befindlichen Akkreditierungsagenturen bestehen seitens des DBSH. An einer Mitarbeit als Vertretung der beruflichen Praxis besteht großes Interesse.

Die bisher gegründeten oder in Gründung befindlichen Akkreditierungsagenturen beabsichtigen teilweise alle Studiengänge zu akkreditieren oder sie spezialisieren sich in bestimmten Bereichen (Architektur, Ingenieurwesen). Einige arbeiten eher regional begrenzt oder sie beabsichtigen bundesweit zu operieren. Der Akkreditierungsrat hat angedeutet, dass er bei der Zulassung von Akkreditierungsagenturen Konkurrenz begrenzen möchte (also bspw. nicht mehrere Agenturen für den Bereich Ingenieurswesen, es sei denn, eine davon operiert im Norden und die andere im Süden Deutschlands).
Welche Agenturen sich letztlich durchsetzen werden, wird auch eine Frage des Wettbewerbs sein. Agenturen finanzieren sich durch die Kosten für eine Akkreditierung, die sich derzeit pro Studiengang auf etwa 20.000-25.000 DM belaufen.

Für die Profilierung Sozialer Arbeit könnte die Mitarbeit in einer auf den Bereich der Sozialen Arbeit spezialisierten Agentur empfehlenswert sein. Jedoch hat der Akkreditierungsrat angedeutet, dass er keine zu spezialisierten Agenturen zulassen wird, sondern erwartet, dass ein größeres Gebiet (etwa der Bereich neuer Sozialer Dienstleistungen: Soziale Arbeit, Pflegewissenschaften u. a.) abgedeckt und grundsätzlich hochschulübergreifend (Unis und Fachhochschulen akkreditiert wird.
Noch werden Studiengänge als Modelle auch ohne eine solche Akkreditierung zugelassen. Es ist jedoch absehbar, dass über kurz oder lang bundesweit alle neuzuzulassenden Studiengänge akkreditiert werden müssen. (Volker Schneider)

Liste der Masterstudiengänge

Ort

Name Studien- gang/Abschluß

Promotions- möglichkeit

Gebühren

Dauer/
Besonderes

Hochschule Mittweida (FH) -, University of Applied Sciences, Fachbereich Soziale Arbeit, Karsten Fritz, Döbelner Str. 58, 04741 Roßwein, Tel.: (034322) 48650, Fax: 48653, Email: fritz@htwm.de oder woehrle@htwm.de, Internet: www.fs-sozialmanagement.de oder www.sw.htw-mittweida.de
Studium in Kooperation mit privaten Anbieter auch in Stein/bei Nürnberg und Kochel am See möglich (OBIS e.V., Infos: 0911-5695147 oder Email:
sm@obis-ev.de

Master of Social Management

 

Ja

DM 2.744,00/ Semester für die ersten vier Semester, 5. Prüfungssemes er nur Einschreibe- gebühr = Gesamtkosten DM 10.976,- + Gebühren

berufsbegleitend 5 Semester, Bewerbungsschluss jeweils 15. Juli des Jahres. Zulassung Studienabschluss Soziale Arbeit, 3-jährige Praxis in Sozialer Arbeit, Leitungsfunktion oder -absicht.
22 Studienmodule, Fernstudium, 72 Studienbriefe, 12 Präsenztage im Semester jeweils Do. - Samstag
 

Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Evangelische Fachhochschule Berlin, Kath. Fachhochschule Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin

Zentrum für postgraduale Studien Sozialer Arbeit (ZPSA)
Vorsitzende Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi
Projektkoordinatiom
Dipl. Soz.-Päad. Angelika Monath
Köpenicker  Allee 39-57, 10318 Berlin, Tel.: (030) 50 10 10-47, Email:
zpsa@kfb-berlin.de

Master of Social Work

Master in Sozialer Arbeit / Sozialarbeits- wissenschaft

Soziale Arbeit als Menschenrechts- profession

Ja

1.250,- Euro/ Semester, Gesamt 5.000,- Euro + 250,- Euro Abschluss- kolloquium

- Ein erster Hochschulab- schluß in der Sozialarbeit/- pädagogik oder einer Human- bzw. Sozialarbeits- wissenschaft
- Mind. 2-jährige Berufser- fahrung in der Sozialen Arbeit
- Gute Kenntnisse der englischen Sprache
- Grundkenntnisse in Forschungsmethoden
Bewerbungsschluß ist der 18.1.2002
Studienstart mit Sommer- universität vom
11. - 22. 3.2002

Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Europa-Institut für Soziale Arbeit e.V., Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, Tel.: (030) 99245- 510 / -521, Fax: (030) 99245-591, http://www.mastersocialwork.de, Email: info@mastersocialwork. de

Master of Social Work (Intercultural Work and Conflict Management)

Ja

Als Modell verm.
kostenlos

3. Semester berufsbegleitend, aber 2. X  Wochen Präsens und 4 Monate Praktikum.
Gut oder fließend Englisch, Grundkenntnisse in weiterer europ. Regionalsprache, abgeschlossenes Studium SA/SP oder in Sozialwis- senschaften.

”Paritätische Akademie Berlin gGmbH” und die Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Paritätische Akademie Berlin gGmbH, Tilo Liewald, Tucholskystrasse 11, 10117 Berlin, Tel.: 030-280495-119, Fax: 030-280495-29, Email: tg.liewald@akademie.org

Master in Social Work/
Sozialmanagement

Ja

DM 3.500,-/S. = Gesamtkosten  DM 14.000,- (./. DM 700,- für Mitglieder) für die ersten 4 Semester, 5. Prüfungssem- ester  nur Einschreibege- bühren,

5 % Rabatt für DBSH-Mitglieder
berufsbegleitend 4 + 1 Semester, Fernstudiengang mit 22 Module / 72 Studienbriefe, Präsenz 16 Blöcke a 3 Tage, Voraus- setzung: Studium der Sozialen Arbeit, 3 Jahre Praxis, Leitungserfahrung od. Leitungsperspektive

Fachhochschule Nordostniedersachsen
Weiterbildender Studiengang Sozialmanagement , Rotenbleicher Weg 67 , 21335 Lüneburg , Tel.: 04131-677-554 o. -820, Fax: 04131-677-811
Email: paschen@fhnon.de
http: www.fhnon.de/fbs/soma/

Abschlusszeugnis

in Vorbereitung:
Dipl. u. Master

Nein

1650,- Studiengeb. je Sem.

(ca. 260,- DM je WE a 24 U-Std.)

4 S. berufsbegleitend
in der Regel: abgeschl. FH-Studium in SA/SP + 3 Jahre Berufstätigkeit

Fachhochschule Ostfriesland, Fachbereich Sozialwesen, Prof. Georg Rochall, Constantiaplatz 4, 26723 Emden, Tel.: (04921) 80712 50, Fax: 80712 51, rocholl@perseus.fho-emden.de

Interdisziplinäre Gesundheitswissen- schaft (Public Health) / Master of Public Health (MPH)

keine Angabe

max. 40 Euro monatlich

6 S. berufsbegleitend
In Kooperation mit Uni Osnabrück, abgeschl. Stu- dium der SA/SP, staatl. An- erkennung, fortdauernde mind. 2-jährige Berufstätig- keit

Evangelische Fachhochschule Hannover, FB Sozialwesen, Blumhardtstr. 2, 30625 Hannover, Tel.: 0511/5301-0
Fax: 0511/5301-195
http://www.efh-hannover.de

Master of Social Work
zertifizierter Studiengang

Ja

normale Einschreibe- gebühren !!!

4 S. berufsbegleitend, Beginn 2002, erster berufsqualfizierender Hochschulabschluss muss vorhanden sein.

Universität-GH-Kassel, Fachbereich 4: Sozialwesen, A.- Bodestr. 10, 34109 Kassel, Tel.: (0561) 8 04- 29 44, Fax: (0561) 8 04- 33 88, http://www.uni-kassel.de/fb4/, Email: zsb@hrz.uni-kassel.de

Vertiefungsstudium Sozialpädagogik oder Sozialpolitik

Ja

normale Einschreibe- gebühren,
DM 165,00/ Semester

2 S. Vollzeit
nur für AbsolventInnen der GHK, ergänzt den vorhandenen Studienabschluß als SozialarbeiterIn/-pädagogIn

Universität-GH-Kassel, Fachbereich 4: siehe oben

Soziale Gerontologie / Diplom-Sozialgerontolo gIn

ja

Siehe oben

2 S. Vollzeit
besondere Bedingungen

Universität-GH-Kassel, Fachbereich 4: siehe oben

Supervision für Soziale Berufe / Diplom-Supervisor/in

ja

Siehe oben

4 S. Vollzeit, 6 berufsbegleitend, DGSV anerkannt, besondere Bedingungen, Auswahlver- fahren,Wartezeit und NC

Universität-GH-Essen, Fachbereich 1: Sozialwissenschaften, Dr. B. Thunemeyer, Universitätsstr. 12, 45141 Essen, Tel.: (0201) 183-2224, Fax: 183-2477, Email: b.thunemeyer@uni-essen.de

Erziehungswisse-
nschaft: Planung und Beratung im Sozial- wesen / Dipl. Päd.

Dr. Phil. / Dr. Päd.

Einschreibegeb ühren

4 Semester
FH- Abschluß

Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Münster, “Sozialmanagement”, Prof. Dr. Helmut Lambers, Piusallee 89, 48147 Münster, Tel.: (0251) 41 76 7-0, Email: master@social_affairs.de
Download Bewerbungsunter- lagen:
http://www.kfhnw.de

Sozialmanagement/ Master of Social Affairs (MSA)

Ja

DM 2.800,-
/ Semester = Gesamtkosten von
DM 11.2000,--

4 Semester berufsbe- gleitend mit Präsenz- und Fernstudieneinheiten, 25 Studienplätze, nächster Kursabschnitt in 2003, für AbsolventInnen der Studiengänge Sozialpäda- gogik/-arbeit/ Heilpädago- gik mit drei-jähriger Berufs- erfahrung die eine Lei- tungsfunktion haben bzw. anstreben.

Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Münster,Informationen bei der KFH Münster, Piusallee 89, 48147 Münster, Tel.: (0251)
41 76 7-0, Fax: (0251) 41 76 7-52, oder beim Bischöflichen Generalvikariat Münster, Abt. Personalbegleitung/-beratung, Tel.: (0251) 92 81 02, Fax: (0251) 92 81 108

beim Kultusministerium NRW beantragt: “Master of Supervision (MSV)”

keine Angabe

keine Angabe

Voraussetzungen: BA, Dipl. od. Staatsexamen, 5 Jahre Berufserfahren, 30 Sitzungen Supervision, 400 Stud. Zusatzausbildung, max. 24 TeilnehmerInnen

Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln, Forschungsschwerpunkt “Sucht”, Wörthstr. 10, 50668 Köln, Tel.: (0221) 77 57 - 155, Email: master.suchthilfe@kfhnw-koeln.de

“Master Suchthilfe” “Master of Addiction Prevention and Treatment /
Abschluss schliesst ein FH-Zertifkat zum “Suchttherapeut KFH NW” ein, was anerkannt vom VDR

keine Angabe

Gesamtkosten ca. DM 14.700,00 + Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung

März 2002 bis Februar 2004, 812 UStd. an Wochenenden und in 5 Blockwochen
Zugangsvoraussetzungen noch nicht veröffentlicht. Bewerbungsschluss ist der 31.10.2001

Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, FB: Sozialwesen, Prof. Dr. Ulrich Deller, Robert-Schuman-Str. 25, 52066 Aachen, Tel.: (0241) 6 00 03-32, Fax: 6 00 030-88, http://www.kfhnw-aachen.de, Email:u.deller@kfhnw-aachen.de

beim Land NRW beantragt: Master “Management in multiprofessionellen Gesundheits- und Sozialdiensten - MA” geplante Kooperation mit der Universität Bourenemouth (UK)

Ja

keine Angabe

Es sollen drei Kurse stattfinden: Kurs 1: SS 2001 (bereits ausgebucht ! , Kurs 2: WS 2001/2002, Kurs 3: WS 2003, Dauer 2 Jahre berufsbegleitend, 25 % Präsenz, 75 % Eigenstudium.

Universität-Gesamthochschule Siegen Fachbereich 2, Teilstudiengang D II, Dipl. Päd. Elke Kruse, Adolf-Reichweinstr. 2, 57068 Siegen, Tel.: (0271) 740-4754, Fax: 740-4311, http://www.uni-siegen.de/~fb02/stu dgaenge/ispa/index.htm, Email: info@ispa.uni-siegen.de

Integierter Studiengang Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Modul D II / Dipl. Päd.

Ja,  auch ohne 2. Diplom, gilt als promotions- berechtigendes Studium

Einschreibe- gebühren

3 S Vollzeit, 6 S. berufsbegleitend
Abschluß als Dipl. SozialarbeiterIn/-pädagogIn (FH) , Abschluß des ersten Diploms mit Gesamtnote "gut" oder "sehr gut"

Fachhochschule Frankfurt am Main, Referat Weiterbildung, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt, Tel.: 069-1533-2681, Fax: 069-1533-2683

Geplant: Master Musiktherapie, bereits jetzt anerkannt vom Bundesverband der MusiktherapeutInnen (BVM); In Hessen Voraussetzung für die Erteilung einer auf den Bereich Psycho- therapie eingeschränk- ten Heilpraktiker- Erlaubnis „nach Aktenlage

Keine
Angabe

Gesamtkosten DM 7.800,-- + Supervision

Berufsbegleitend 6 Semester, insg. 1.280 Ausbildungsstunden incl. studienbegleitender Praxis (jeweils Wochenenden + zwei Studienwochen/Jahr). Studienbeginn 12. Oktober 2001, Anmeldeschluss 3. August 2001. Studientag (muss besucht werden): 11.8.2001)

Catholic University of Applied Sciences, Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF),Karlstraße 63, D-79104 Freiburg (Prof. Dr. Christoph Steinebach, Tel. 0761-200-736, Mail: office@iaf-kfh-freiburg.de, Internet: www.iaf-kfh-freiburg.de) oder beim Caritasverband Konstanz e.V. (Günter Tomberg, Tel. 07531-1200-102, Mail: tomberg@caritas-kn.de

Master of International Non-Profit- Administration

Ja

7.800,- Euro (325,- Euro pro Monat), incl. aller Anmelde- und Prüfungs- gebühren

Berufsbegleitend 4 Semester, Sem. 1 - 2 dreitägige Blöcke, im 3. Sem. 10-wöchiger Aufenthalt in Praxisorganisation (mögl. Ausland), im 4. Sem. 12-wöchige Feldstudie, daraus Präsentation einer Master-Studie als Prüfung, Ergänzende Anforderungen/Angebote = Exkusionen, Business-Englisch, Fernlehrbriefe, usw. Zugangsvoraussetzungen: überdurchschnittliche Abschluss eines Hochschulstudiums, gute Englischkenntnisse, mehrjährige Berufserfahrung, sowie die Vorbereitung auf die Übernahme einer Leitungs- oder Führungsposition oder auf entsprechende Beratungsaufgaben. Anmeldeschluss ist der 19. Oktober 2001

Ev. Fachhochschule Freiburg, Fachbereich Sozialwesen, Buggingerstr. 38, 79114 Freiburg i. B., Tel.: (0761) 47812-10, Fax: 47812-30, http://www.efh-freiburg. de, Email.: mail@efh-freiburg.de

Supervison (Masterabschluß geplant) und Master für Sozialmanagement

keine Angabe

ca.
DM 11.000,00

für Supervision entsprechend den Bedingungen von DBSH und DGSV

Hochschule für Technik u. Sozialwesen Ravensburg-Weingarten (FH), Fachbereich Sozialwesen, Postfach 12 61, 88241 Weingarten, Tel.: (0751) 50 1-0, Fax: 50 14 55

geplant: Sozialarbeit und Schule

keine Angabe

keine Angabe

2 Semester
in Kooperation mit PH Weingarten

Evangelische Fachhochschule Nürnberg, Fachbereich Sozialwesen, Prof. Dr. Jochen Puch, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg, Tel.: (0911) 27253- 6, Fax: 27253-813, http://www.evfh- nuernberg.de, Email: jochen.puch@evfh-nuernberg.de

Master of Adult Education (Erwachsenenbildung)

Ja

pro einstündiger Lehrveran- staltung
DM 140,00,
Gesamtkosten werden nicht angegeben

offen für AbsolventInnen aller Studiengänge, 2 Jahre Beruifspraxis nach Abschluß, davon 40 % im Bildungsbereich,
2 Semester Vollzeit, Teilzeit (dann länger) möglich, max. 20 TN je Seminar

Fachhochschule Coburg, Fach- bereich Sozialwesen, Master- studiengang, Friedrich- Streib- Straße 2, D-96450 Coburg
e-mail:
laemm@fh-coburg.de
Tel.: 09561-317116, Fax: 317326
http://www.fh-coburg.de/fbs

Master of Social Work / Klinische Sozialarbeit

Ja

1.250,-- Euro/
Semester = 7.500,-- Euro = DM 14.668,73

6 S. berufsbegleitend (10 SWS - 8 Workshops Semester)
ab Wintersemester 2001/2002, Bewerbungsfrist bis 15.6.2001, Leiter Prof. Dr.Helmut Pauls, Zugangsvoraussetzung: Sozailarbeit /-pädagogik, Dipl. Päd. Schwerpunkt SA/SP, 2 Jahre Berufspraxis, Englisch

Fachhochschule Würzburg/Schweinfurt, Fachbereich: Sozialwesen, Münzstr. 12, 97070 Würzburg, Tel.: (0931) 3 511-0, Fax: 3511-331, http://www.fh-wuerz- burg.de/fh/fb/soz/index.html

geplant: Master of Social Work

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

Wenn Sie die Kosten der einzelnen Master- und Weiterbildungsstudiengänge bewerten, denken Sie bitte auch an die zusätzlichen Kosten wie: Verdienst- und/oder Urlaubsausfall, Fahrkosten zur Hochschule, Verpflegung und Unterkunft am Hochschulort, evtl. Lehrmaterialien und weitere mögliche Kosten wie Supervision, Fachberatung, usw. Bei einzelnen (Fach-) Hochschulen können so Kosten von DM 30.000,-- und mehr entstehen. Eine Prüfung, ob der angestrebte Abschluß im Verhältnis zu den Berufsperspektiven steht, macht daher Sinn. Eine Beteiligung des jeweiligen Arbeitgebers an den Kosten kann eine entsprechende Entscheidung sehr erleichtern.

Bitte beachten Sie, dass es regional erhebliche Preisunterschiede gibt und sich diese mit Zunahme der Angebote weiter differenzieren werden. In diesem Zusammenhang sind die angebotenen kostenlosen Diplom-Studiengänge an Gesamthochschulen und Universitäten denen gleichlanger Master-Studiengänge bei gleichem Thema vorzuziehen, da das Universitäts-Diplom schon immer promotionsfähig ist und zudem als “alter” Abschluß eine größere Bekanntheit besitzt.
Ein Studium kann nur begrenzt steuerlich geltend gemacht werden. Mitglieder erfahren näheres in der Bundesgeschäftsstelle.

Copyright: DBSH.